20 April 2026, 22:11

Bayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt des ersten Generaldirektors

Plakat für die Bayreuth-Festival-Aufführungen 1938, das eine zentrale Figur umgeben von einer Gruppe von Menschen mit Text zu Festivaldetails zeigt.

Bayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt des ersten Generaldirektors

Das Bayreuther Festspielhaus hat die Ernennung von Matthias Rädel zum ersten Generaldirektor verschoben. Ursprünglich sollte er sein Amt bereits zu Beginn dieses Jahres antreten, doch der Starttermin wurde nun aufgeschoben. Der Aufschub ergibt sich aus laufenden Verhandlungen über die neue Verwaltungsstruktur des Festivals.

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Rädel, derzeit stellvertretender Geschäftsführer an der Deutschen Oper Berlin, sollte die Leitung noch vor dem 150. Jubiläum des Festivals übernehmen. Allerdings kann sein Vertrag erst unterzeichnet werden, sobald zentrale Reformen genehmigt sind. Diese umfassen eine grundlegende Neugestaltung der geschäftlichen und finanziellen Regelungen des Festivals.

Die Änderungen befinden sich derzeit in der finalen Abstimmungsphase. Bayerns Kunstminister Markus Blume betonte, wie wichtig es sei, die Reformen vor den Jubiläumsfeierlichkeiten abzuschließen. Erst dann können Rädel und die Festspielleiterin Katharina Wagner ihre Verträge unterzeichnen.

Rädel wird sein Amt daher erst nach dem diesjährigen Festival offiziell antreten. Die Verzögerung soll sicherstellen, dass die neue Führung unter dem aktualisierten Verwaltungsrahmen arbeiten kann. Der Fokus liegt zunächst auf dem 150-jährigen Jubiläum. Sobald die Reformen umgesetzt sind, wird Rädel seine Position als Generaldirektor antreten – ein Novum in der Geschichte der Bayreuther Festspiele.

Quelle