Bayerns neue Heimatstrategie: Bürger gestalten Zukunft mit 140 konkreten Ideen
Kuno GeislerBayern wünschen eine engere Interaktion unter allen Generationen - Bayerns neue Heimatstrategie: Bürger gestalten Zukunft mit 140 konkreten Ideen
Die bayerische Staatsregierung hat Tausende Bürgerbefragungen durchgeführt, um die künftige Heimatstrategie des Freistaats zu gestalten. Der überarbeitete Plan, der 2026 vorgelegt werden soll, wird nun die Ergebnisse einer groß angelegten Bürgerbeteiligung einbeziehen. Über 2.600 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am "Heimat.Dialog.Bayern", um ihre Vorstellungen von Gemeinschaftsleben einzubringen.
Im Rahmen des Dialogs wurden 1.342 individuelle Beiträge gesammelt, aus denen rund 140 konkrete Vorschläge hervorgingen. Viele Teilnehmer sprachen sich für eine Stärkung des generationenübergreifenden Zusammenhalts aus – etwa durch gemeinsame Projekte in Kindergärten, Schulen und Seniorenzentren. Zudem gab es Unterstützung für den Ausbau von Mehrgenerationen-Wohnmodellen und altersgemischten Wohnformen.
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) betonte das hohe Engagement der Bevölkerung. Er hob hervor, dass die Menschen in ganz Bayern aktiv an der Gestaltung ihrer Lebensräume mitwirken wollten. Die Rückmeldungen fließen direkt in die überarbeitete Heimatstrategie ein und sorgen dafür, dass lokale Anliegen im Enddokument Berücksichtigung finden.
Ziel der Strategie ist es, die Prioritäten der Bayerinnen und Bayern widerzuspiegeln – mit besonderem Fokus auf die Förderung engerer Verbindungen zwischen den Generationen. Die zuständigen Stellen werden die Anregungen nun prüfen, bevor der Plan 2026 finalisiert wird.
Die Heimatstrategie wird die 140 aus der Bürgerbeteiligung hervorgegangenen Vorschläge aufnehmen. Dazu zählen Maßnahmen zur Stärkung des generationenübergreifenden Miteinanders sowie die Verbesserung von Wohnoptionen in den Gemeinden. Die Endfassung soll die zentralen Themen aufgreifen, die während des Beteiligungsprozesses zur Sprache kamen.






