17 April 2026, 20:12

Bayerns Grenzkontrollen zeigen Wirkung: Fast 10.000 Abweisungen in fünf Monaten

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem umzäunten Gebäude mit Bäumen und Flaggen.

Bayerns Grenzkontrollen zeigen Wirkung: Fast 10.000 Abweisungen in fünf Monaten

Bayern führte am 16. September 2024 vorübergehend wieder Grenzkontrollen an allen seinen landgestützten Schengen-Grenzen ein. Mit dieser Maßnahme sollten die innere Sicherheit gestärkt und irreguläre Sekundärmigration eingedämmt werden. Neue Daten zeigen nun die Auswirkungen dieser Kontrollen in den folgenden Monaten auf.

Die Kontrollen betrafen Bayerns Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz sowie zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. Zwischen dem 16. September 2024 und dem 2. Februar 2025 dokumentierten Beamte der Bundespolizei ihre Feststellungen während dieser Überprüfungen.

Laut vorläufigen Einreise-Statistiken bis Dezember 2024 wurden insgesamt 9.820 Personen entweder an der Grenze abgewiesen oder nach illegalen Einreiseversuchen zurückgeführt. Die Zahlen stammen aus einem Sondererfassungssystem, wobei noch geringfügige Anpassungen möglich sind.

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Die Bundespolizeidirektion München veröffentlichte zudem umfassendere Erkenntnisse zu unerlaubten Einreisen im Zeitraum von Januar 2021 bis Dezember 2024. Bundesweite Daten der Bundespolizei sind über deren offizielles Presseportal abrufbar.

Die vorübergehenden Kontrollen waren Teil einer breiter angelegten Initiative zur Überwachung und Steuerung grenzüberschreitender Bewegungen. Die veröffentlichten Statistiken geben ein klareres Bild der Migrationsströme in diesem Zeitraum. Weitere Aktualisierungen könnten folgen, sobald zusätzliche Daten finalisiert sind.

Quelle