Bayerns Eierbranche blüht auf – trotz Vogelgrippe und bundesweiter Krisen
Kuno GeislerAnzahl der Legehennenbetriebe in Bayern steigt - Bayerns Eierbranche blüht auf – trotz Vogelgrippe und bundesweiter Krisen
Bayerns Eierbranche wächst trotz Herausforderungen in der deutschen Geflügelhaltung
Trotz der allgemeinen Schwierigkeiten in der deutschen Geflügelwirtschaft zeigt die Eierproduktion in Bayern positive Entwicklungen. Sowohl die Zahl der Legehennen als auch die Eiererzeugung in der Region sind gestiegen. Gleichzeitig blieb das Bundesland von den schwersten Auswirkungen der Vogelgrippe verschont, die andere Teile Deutschlands stark belasten.
Die Anzahl der Betriebe in Bayern, die mindestens 3.000 Legehennen halten, ist seit 2020 um 14,5 Prozent angestiegen. Stand 31. August 2025 gibt es 379 solche Unternehmen. Dieser Zuwachs steht im Gegensatz zum bundesweiten Trend, wo viele Regionen Rückgänge verzeichnen.
Auch die Bio-Eierproduktion hat sich ausgeweitet. Die Zahl der zertifizierten Bio-Legehennenbetriebe in Bayern stieg von 111 im Jahr 2020 auf 138 im Jahr 2025. Dieser Anstieg spiegelt die stetige Nachfrage nach Bio-Eiern in der Region wider.
Anders als in anderen Bundesländern blieb Bayern von den Folgen der Vogelgrippe weitgehend verschont. Große kommerzielle Betriebe blieben unberührt, während bundesweit etwa 1,5 Millionen Vögel gekeult werden mussten. Diese Widerstandsfähigkeit hat dazu beigetragen, die lokale Produktion zu stabilisieren.
Bayerns Geflügelsektor wächst weiter – mit mehr Betrieben und höherer Produktion. Dass das Land schwere Verluste durch die Vogelgrippe vermeiden konnte, hat das Wachstum zusätzlich gestützt. Diese Entwicklungen heben Bayern von anderen deutschen Regionen ab, die mit stärkeren Rückgängen zu kämpfen haben.






