Bayern und Kasachstan stärken wirtschaftliche Partnerschaft mit neuem Direktflug
Jonas SeifertBayern und Kasachstan stärken wirtschaftliche Partnerschaft mit neuem Direktflug
Eine kasachische Delegation unter der Leitung des Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten Roman Sklyar hat kürzlich Bayern besucht, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken. Bei den Gesprächen trafen die Vertreter mit dem bayerischen stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger und Minister Eric Beißwenger zusammen. Ziel des Besuchs war es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen auszubauen.
Die Delegation nahm an einer Podiumsdiskussion unter dem Titel Kasachisch-Bayerischer Wirtschaftsdialog teil. Rund 70 bayerische Wirtschaftsführer nahmen daran teil, um Möglichkeiten für Handel und Investitionen auszuloten. Beide Seiten betonten die wachsende Bedeutung ihrer wirtschaftlichen Partnerschaft.
Bayern, mit einer Wirtschaftsleistung von fast 800 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 die stärkste Volkswirtschaft Deutschlands, sieht in Kasachstan einen wichtigen Partner. Der bilaterale Handel erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 4,7 Milliarden Euro – fast die Hälfte des gesamten Handels zwischen Kasachstan und Deutschland. Kasachstan ist zudem Bayerns bedeutendster Handelspartner in der GUS und in Zentralasien und belegt insgesamt Platz 21 im Außenhandel sowie Platz 15 bei den Importen.
Im Rahmen der Gespräche hob Hubert Aiwanger die komplementäre Natur der beiden Volkswirtschaften hervor. Eric Beißwenger ergänzte, dass Bayern nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die humanitären Beziehungen zu Kasachstan vertiefen wolle. Ab Ende Mai 2025 soll eine neue Direktverbindung zwischen Schymkent und München den Austausch zwischen den Regionen weiter erleichtern.
Die Gespräche deuteten auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Investitionen und Reiseverkehr hin. Mit der anstehenden Flugroute rechnen beide Seiten mit einer vereinfachten Abwicklung von Geschäftsbeziehungen. Die Treffen bildeten zudem die Grundlage für künftige gemeinsame Projekte zwischen Kasachstan und Bayern.






