26 March 2026, 22:13

Bayern startet Genehmigungsverfahren für leistungsstärkere Stromtrasse zwischen Mittelfranken und Niederbayern

Schwarz-weiß-Foto eines Hochspannungsmasten mit Drähten vor einem Himmel und Text unten.

Bayern startet Genehmigungsverfahren für leistungsstärkere Stromtrasse zwischen Mittelfranken und Niederbayern

Neues Planfeststellungsverfahren für Stromtrassen-Ausbau in Bayern gestartet

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für ein großes Stromleitungsprojekt in Bayern hat das Genehmigungsverfahren begonnen. Der Netzbetreiber TenneT TSO GmbH plant, die bestehende 220-Kilovolt-Leitung zwischen Raitersaich-West und Ludersheim-West durch eine leistungsstärkere 380-Kilovolt-Verbindung zu ersetzen. Ziel ist es, das Energienetz zu stärken und die Energiewende in Deutschland voranzutreiben.

Die Regierung von Mittelfranken hat das formelle Verfahren eingeleitet, um die Übertragungskapazität entlang dieser wichtigen Strecke zu erhöhen. Die modernisierte Leitung ist Teil eines größeren, rund 170 Kilometer langen Korridors von Raitersaich bis Altheim. Durch die Erhöhung der Spannung von 220 auf 380 Kilovolt soll der Stromfluss optimiert und die Integration erneuerbarer Energien erleichtert werden.

Betroffen von den Plänen sind mehrere Gemeinden, darunter Großhabersdorf, Roßtal, Rohr, Schwabach, Nürnberg und Wendelstein. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie lokale Initiativen können die Unterlagen vom 13. November bis 12. Dezember 2025 online einsehen. Einsprüche sind bis zum 27. Dezember 2025 möglich – schriftlich, persönlich oder elektronisch mit qualifizierter digitaler Signatur.

Die öffentliche Beteiligung ist ein zentraler Bestandteil des Verfahrens, um alle Belange vor der endgültigen Entscheidung zu berücksichtigen. Zudem soll das Projekt die Verbindung zwischen Mittelfranken und Niederbayern verbessern und so die regionale Versorgungssicherheit stärken.

Das Genehmigungsverfahren läuft bis Ende Dezember, um allen Beteiligten ausreichend Zeit für die Prüfung der Pläne zu geben. Bei einer Genehmigung würde die neue 380-Kilovolt-Leitung die veraltete Infrastruktur ersetzen und die Energiewende in Deutschland unterstützen. Weitere Details zu Umwelt- und Naturschutzauflagen werden derzeit noch geprüft.

Quelle