21 March 2026, 20:13

Bayern setzt auf Gurkenlake und 400.000 Tonnen Salz für sichere Winterstraßen

Eine schneebedeckte Straße mit Geländern auf beiden Seiten, Bäumen im Hintergrund, einem bewölkten Himmel und einem teilweise gefrorenen Gewässer in der Vorderansicht.

Glatteisbekämpfung mit nasser Sole und Gurkenwasser - Bayern setzt auf Gurkenlake und 400.000 Tonnen Salz für sichere Winterstraßen

Bayern rüstet sich mit Großoffensive für den Winterdienst

Der Freistaat hat 400.000 Tonnen Streusalz gelagert, um die Straßen bei Glätte sicher zu halten. Zudem testet die Behörde eine ungewöhnliche, umweltfreundliche Methode: fermentierte Gurkenlake.

Die Winterstraßensicherheit bleibt für das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr oberste Priorität. Allein im vergangenen Jahr gab der Freistaat 15 Millionen Euro für Taumittel aus. In dieser Saison stehen 880 Fahrzeuge und 2.000 Mitarbeiter bereit, um 20.000 Kilometer Bundes- und Staatsstraßen freizuhalten.

Zum Fuhrpark gehören 300 eigene Fahrzeuge sowie 580 Lkw privater Auftragnehmer. Um den Salzverbrauch zu senken, setzen die Teams auf vorgelöstes Salz oder Sole, die schneller wirkt und weniger Verschwendung verursacht. Zudem koordinieren 64 Straßenmeistereien die Einsätze.

Eine besondere Innovation ist der Einsatz von fermentierter Gurkenlake als Salzersatz. Bayern ist das einzige Bundesland, das diese Methode bis 2026 flächendeckend einführen wird. Eine Kooperation mit einem niederbayerischen Gurkenverarbeiter spart jährlich 180 Tonnen Salz und 1,5 Millionen Liter Wasser ein.

Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte die unverzichtbare Arbeit der Winterdienstkräfte: "Ihre Einsätze halten den Verkehr in Gang und verhindern Unfälle bei extremen Wetterbedingungen."

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Bayerns Winterkonzept verbindet bewährte Salzstreuung mit nachhaltigen Alternativen. Das Gurkenlake-Projekt macht den Freistaat zum Vorreiter unter den Bundesländern. Mit einer großen Flotte und geschultem Personal will die Region auch in den kalten Monaten für sichere Fahrbahnen sorgen.

Quelle