31 March 2026, 00:14

Bayern baut mehr: 13 Prozent mehr Wohnungsgenehmigungen in 2024

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Leuchtfeuer der Hoffnung im Wohnungsbau - Bayern baut mehr: 13 Prozent mehr Wohnungsgenehmigungen in 2024

Bayern verzeichnet deutlichen Anstieg bei Baugenehmigungen für Wohnraum

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In diesem Jahr hat Bayern einen bemerkenswerten Anstieg bei den Genehmigungen für Wohngebäude erlebt. Zwischen Januar und September billigten die lokalen Behörden 41.237 neue Wohneinheiten – das sind über 13 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die vom Bayerischen Landesamt für Statistik in Fürth veröffentlichten Zahlen bieten einen Hoffnungsschimmer inmitten der anhaltenden Wohnungsnot im Freistaat.

Der Zuwachs an Genehmigungen kommt zu einer Zeit, in der Bayern mit einem massiven Wohnungsmangel kämpft, insbesondere in den großen Städten. Dabei gibt es regionale Unterschiede: Mittelfranken verzeichnete mit einem Plus von 63,1 Prozent bei den Bewilligungen den stärksten Anstieg, während Niederbayern und Oberfranken jeweils Steigerungen von über 40 Prozent meldeten.

Bei Mehrfamilienhäusern stieg die Zahl der Genehmigungen um 12 Prozent – ein Zeichen für die Bemühungen, die Nachfrage in Ballungsräumen zu decken. Bauminister Christian Bernreiter begrüßte die Entwicklung als "Schritt in die richtige Richtung". Auch Hans Maier, Geschäftsführer des Bayerischen Wohnungsbauverbands, bezeichnete die Zahlen als "ermutigend".

Die Landesregierung hat nun zugesagt, eine zusätzliche Milliarde Euro in Wohnbauförderungen zu investieren. Damit soll der Druck auf dem Markt weiter verringert werden, auch wenn die langfristigen Wohnungsbauziele weiterhin eine Herausforderung darstellen.

Die aktuellen Daten zeigen eine deutliche Belebung der Bautätigkeit in ganz Bayern. Mit steigenden Genehmigungszahlen und zusätzlichen Fördermitteln treibt der Freistaat die Bekämpfung des Wohnungsmangels voran. Entscheidend wird jedoch sein, ob sich die Lücke zwischen Genehmigungen und tatsächlichen Fertigstellungen schließen lässt – nur dann können die Maßnahmen nachhaltige Entlastung bringen.

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