Alma Hasun glänzt in Wien mit drei atemberaubenden Bühnenrollen
Die Schauspielerin Alma Hasun hat in dieser Spielzeit in Wien drei herausragende Leistungen gezeigt. Jede Rolle unterstrich ihre Bandbreite – vom klassischen Theater bis zu anspruchsvollen Monologen. Kritiker lobten ihr Schaffen sowohl in modernen Inszenierungen als auch in von Tschechow inspirierten Stücken.
Erst kürzlich übernahm Hasun einen zweieinhalbstündigen Monolog in Sophia oder Das Ende der Humanisten an den Wiener Kammerspielen. Bei der Matinee verkörperte sie eine Tochter, die versucht, die erloschene Liebe ihrer Eltern wieder zu entfachen. Sowohl Publikum als auch Rezensenten reagierten begeistert auf ihr nuanciertes Spiel.
Zuvor war sie in Ganymed Areal zu sehen, einem ortsspezifischen Stück, das im Otto-Wagner-Areal in Penzing aufgeführt wurde. In der Rolle einer Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verliert, meisterte sie einen dreistündigen Soloauftritt. Die Produktion war Teil des Stationentheater-Festivals, das für seine immersiven Bühnenbilder bekannt ist.
Hasun kehrte zudem zu Tschechow zurück, einem Dramatiker, den sie besonders schätzt. Ihre letzte Rolle in einem seiner Werke war die der Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt. Unter seinen Kurzgeschichten hebt sie Der dumme Franzose aus Er und Sie als persönlichen Favoriten hervor. Abseits der Bühne sprach sie über die tiefgreifende Wirkung von Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen, das sie als zutiefst bewegend bezeichnet.
Hasuns jüngste Auftritte haben ihren Ruf gefestigt, komplexe und emotional aufgeladene Rollen mit Bravour zu meistern. Von Tschechows Klassikern bis zu zeitgenössischen Monologen erntet sie weiterhin Anerkennung. Die Schauspielerin bleibt eine faszinierende Präsenz in der Wiener Theaterszene.






