Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als "Meilenstein für Europas Bauern"
Kuno GeislerAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als "Meilenstein für Europas Bauern"
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unterstützt die jüngsten Reformvorschläge des Europäischen Parlaments zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Der CSU-Politiker begrüßte die vom Berichterstatter vorgebrachten Pläne und sieht darin einen Schritt hin zu einem ausgewogeneren und wirksameren System.
Rainer betonte die Notwendigkeit, die zweisäulige Struktur der GAP beizubehalten. Er argumentierte, dass die ländliche Entwicklung unverzichtbar sei, und verglich eine GAP ohne diese Komponente mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehlt. Der Minister lobte zudem die Pläne, kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung zu schenken.
Er unterstrich die Bedeutung leistungsfähiger, wettbewerbsfähiger Höfe für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit. Die Förderung junger und neu gegründeteter Betriebe nannte er als weiteres zentrales Anliegen. Rainer hob zudem hervor, wie wichtig ein gelungener Generationenwechsel in der Landwirtschaft sei.
Die Vorschläge zielen darauf ab, kleinere Betriebe zu stärken und der Landwirtschaft eine stabile Zukunft zu sichern. Rainers Unterstützung unterstreicht Deutschlands Engagement für eine GAP, die Produktivität mit ländlicher Entwicklung in Einklang bringt. Seine Zustimmung könnte die weiteren Verhandlungen über die Reform beeinflussen.






