17 April 2026, 08:12

80-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag durch perfiden Liebesbetrug aus Kirgisistan

Deutsche Banknote mit einem Porträt von Wilhelm Auerlich Wien in einem Anzug und Krawatte, mit dem Text "Wilhelm Auerlich Wien" sichtbar; weißer Hintergrund.

Lovescamming Betrug: 80-Jähriger Bayer sucht Liebe in Kirgistan - 80-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag durch perfiden Liebesbetrug aus Kirgisistan

Ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Cham ist Opfer eines Liebesbetrugs geworden und hat innerhalb von zwei Jahren einen sechsstelligen Betrag verloren. Der Betrug begann im März 2023, als er eine verdächtige SMS aus Kirgisistan erhielt – angeblich von einer Frau in Not.

Die Betrügerin gab sich als Frau aus, die dringend Geld für eine Operation benötigte, und baute schnell eine scheinbar romantische Beziehung zu dem Mann auf. In den folgenden Monaten überwies er über 50 Mal Geld ins Ausland – jeweils unter wechselnden Vorwänden.

Bis September war der Mann so sehr von der Beziehung überzeugt, dass er sogar plante, nach Kirgisistan zu reisen, um seine vermeintliche Partnerin zu treffen. Auslöser war eine weitere Geldforderung, die ihn zu diesem drastischen Schritt trieb.

Solche Liebesbetrugsmaschen funktionieren, indem die Täter zunächst emotionales Vertrauen aufbauen, um ihre Opfer anschließend finanziell auszubeuten. Die Behörden warnen, dass Betrüger oft falsche Identitäten nutzen, um Menschen zu manipulieren – sei es, um Geld zu erpressen oder an sensible Daten zu gelangen.

Der Fall zeigt, wie gefährlich Romance-Scamming sein kann: Opfer verlieren nicht selten ihr gesamtes Erspartes über einen langen Zeitraum. Die Polizei rät weiterhin zur Vorsicht bei Online-Beziehungen – besonders, wenn es um Geld geht.

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