24 May 2026, 12:13

"5. September": Wie ein deutscher Film die Geiselnahme von München 1972 neu aufrollt

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"5. September": Wie ein deutscher Film die Geiselnahme von München 1972 neu aufrollt

Der deutsche Film 5. September (2024) erntet Kritiklob für seine packende Darstellung der Geiselnahme von München 1972

Unter der Regie von Tim Fehlbaum zeigt das 91-minütige Drama, wie Journalisten des US-Senders ABC während der Olympischen Spiele in München plötzlich von der Sportberichterstattung in die Live-Reportage über die eskalierende Tragödie wechseln mussten. Der Film thematisiert dabei die ethischen Dilemmata und den Einfluss der Medien auf das Geschehen.

Im Mittelpunkt von 5. September stehen die Echtzeit-Entscheidungen der ABC-Reporter und Produzenten, die über die Geiselnahme israelischer Athleten berichteten. Die Besetzung umfasst John Magaro als Geoffrey Mason, Ben Chaplin als Marvin Bader, Leonie Benesch als Marianne Gebhardt und Peter Sarsgaard als Roone Arledge. Der Film hinterfragt, wie Medien in Krisenmomenten die öffentliche Wahrnehmung prägen.

Das Projekt wurde maßgeblich gefördert von der Filmförderungsanstalt (FFA), dem FilmFernsehFonds Bayern, HessenFilm und der German Films. Nach seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig am 29. August 2024 erschien der Film zwischen 2024 und 2025 in mehreren Ländern. Nun ist er auf Amazon Prime Video verfügbar.

Zu den Erfolgen zählen neun Lola-Preise sowie Nominierungen für einen Oscar und einen Golden Globe. Die Themen journalistische Verantwortung und die Macht des Fernsehens finden bei Publikum und Kritik gleichermaßen Anklang.

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5. September ist eine bemerkenswerte deutsche Produktion, die historische Ereignisse mit ethischen Fragen zur Medienberichterstattung verbindet. Durch die Verfügbarkeit auf Amazon Prime Video erreicht die kraftvolle Erzählung ein breiteres Publikum. Die Auszeichnungen und Fördergelder unterstreichen den Einfluss des Films auf das zeitgenössische Kino.

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